Win Verlag meldet: Kooperation von Autodesk und Esri

Autodesk und Esri arbeiten nach einer Meldung des Win Verlages zusammen, um eine Brücke zwischen ihren BIM und GIS-Mapping-Technologien zu bauen. Die beiden Unternehmen wollen eine ganze Reihe von Branchen in die Lage versetzen, Zusammenhänge durch die Visualisierung von Daten der gebauten Umgebung, aus der Natur, von Bürgern und der Netze, die all das zusammenhalten, besser zu erkennen.

An der Autodesk University 2017 in Las Vegas haben der Gründer und Präsident von Esri, Jack Dangermond und Autodesk CEO Andrew Anagnost die neue Kooperation angekündigt, welche die Stärken von BIM und GIS-Mapping-Daten zusammenführen soll.

Es sei wichtig, die Bedürfnisse zukünftiger Generationen während des Entwurfs und der Ausführung heutiger Bauprojekte zu bedenken, so Dangermond. Zu den Vorteilen der Partnerschaft mit Autodesk gehören nach Ansicht Dangermonds die Sicherung nachhaltiger Ressourcen für eine wachsende Bevölkerung, ein verantwortungsvoller menschlicher Fußabdruck in der natürlichen Umgebung, der bessere Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und gegen Unbill besser gewappnete Städte.

Für die Eigentümer von Infrastruktur, ob öffentlich oder private, würde ein nahtloses Zusammenwirken von BIM und GIS-Mapping-Software bedeuten, dass sie ihre infrastrukturellen  Werte besser planen, entwerfen, bauen und nutzen könnten und dabei erst noch Zeit und Kosten sparen. Mit einer verbesserten Integration der Softwarelösungen von Esri und Autodesk ergebe sich ein Potential, den Workflow enorm zu straffen.

Die Zusammenarbeit mit Esri laufe darauf hinaus, die Stärken von BIM und GIS-Mapping zu kombinieren, so Andrew Anagnost, CEO von Autodesk. Die Ziele seien, Industrie- und Stadtplaner die Fähigkeit an die Hand zu geben, im Kontext der realen Welt zu planen. Damit eröffne sich die Möglichkeit, vernetztere, belastbarere Städte zu bauen, und Infrastrukturen im Hinblick auf Nachhaltigkeit.

Autodesk und Esri wollen ihre jeweiligen Lösungen besser ineinander integrieren, so dass die Industrie-Spezialisten Informationen sowohl aus BIM als auch aus dem GIS gewinnen und damit Infrastrukturen besser vernetzen können. Zu den Nutzeneffekten sollen straffere Genehmigungsprozesse durch eine bessere Einbeziehung der Betroffenen, nachhaltigere und belastbarere Entwürfe durch verbesserte Einsichten in das Projekt und verringerte Risiken mit Hilfe eines optimierten durchgehenden Materialflusses, der Verfügbarkeit von Ressourcen und der Zeitplanung in der Bauausführung.

In den kommenden 30 Jahren soll die Menschheit nochmals um 2,5 Millionen anwachsen, 70 Prozent davon werden sich im städtischen Umfeld ansiedeln und damit einen immensen Druck auf die schon jetzt überbeanspruchte Infrastruktur ausüben. Um dem zu begegnen, müssten jährlich 3,3 Billionen US-Dollar ausgegeben werden.

Öffentlicher und privater Sektor müssten Wege finden, den gesamten Lebenszyklus von Verkehrs- und Infrastrukturbauten besser zu organisieren.